Effekte von Delta-Schlaf-induzierendem Peptid auf Schlaf von chronischen Insomniac Patienten

Zusammenfassung

Der Einfluss von Delta-Schlaf-induzierendem Peptid (DSIP) auf Schlaf wurde in 16 chronischen insomniac Patienten entsprechend einem doppelblinden zusammenpassenden Paaren Parallelgruppenentwurf studiert. Die Probanden schliefen 5 aufeinanderfolgende Nächte im Labor. Nacht 1 wurde zur Anpassung verwendet, Nacht 2 für Basismessungen. Am Nachmittag vor der 3., 4. und 5. Nacht erhielt die Hälfte der Patienten intravenös 25 nmol / kg Körpergewicht DSIP und die Hälfte der Patienten eine Glucoselösung (Placebo). Es wurden Maßnahmen zur Schlafstruktur, zur objektiven (Polysomnographie) und subjektiven Schlafqualität sowie zur subjektiven Müdigkeit bewertet. Die Ergebnisse für die objektive Schlafqualität zeigten eine höhere Schlafeffizienz und eine kürzere Schlaflatenz mit DSIP im Vergleich zu Placebo. Ein Maß für die subjektiv geschätzte Müdigkeit nahm innerhalb der DSIP-Gruppe ab. Die Datenanalyse deutete jedoch darauf hin, dass die statistisch signifikanten Effekte schwach waren und teilweise auf eine zufällige Veränderung in der Placebogruppe zurückzuführen sein könnten. Da keine der anderen Maßnahmen, einschließlich der subjektiven Schlafqualität, eine Veränderung zeigte, wurde der Schluss gezogen, dass die Kurzzeitbehandlung chronischer Schlaflosigkeit mit DSIP wahrscheinlich keinen wesentlichen therapeutischen Nutzen hat.

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